Möbel und Farben im Kinderzimmer

Hier will ich auch noch einmal über das Prinzip schreiben, nach dem wir die beiden Zimmer eingeräumt haben. Immer an der Wand lang, so könnte man das Motto beschreiben. Ist aber auch klar, denn die Räume sind eben sehr klein, und wenn die Betten und Regale an der Wand stehen, bleibt in der Mitte des Raums noch relativ viel Platz zum Spielen und Träumen übrig.

Auch die Farben, so haben wir festgestellt, spielen eine große Rolle. Zuerst wollten wir nämlich Tapeten nehmen, mit Clowns, Pferden oder Meerestieren drauf. Als wir die Muster so sahen, die Tapeten in den kleinen Zimmern vor uns sahen, wurde schnell klar, dass das wahre “Raumschlucker” sein würden, so niedlich sie auch sein mögen. Darum haben wir uns für unifarbene Wände entschieden, helle Farben gewählt und auch die Betten und Regale fast alle in Weiß gehalten.

Weiß, das muss ich aber schon ergänzen, ist aber nicht ganz ohne, denn als die Betten neu gestrichen waren, haben die beiden Mädels am Anfang immer “Krankenhaus” gespielt. Darauf haben wir aber schnell mit schönen Überdecken reagiert, die auch hell sind, aber mit Mustern versehen sind, eine mit Elefanten, die andere mit Blumen drauf. Das untere Drittel der Wände haben wir mit einer doppelten Schicht Tapete beklebt, hier können die Kids nach Lust und Laune kritzeln und malen – man kann die obere Schicht einfach von Zeit zu Zeit abziehen und neu überkleben.

Diese Strategie, also leer und hell, haben wir in den anderen Räumen, inklusive dem “stillen Örtchen für Gäste” auch genutzt, so dass die ganze Wohnung eigentlich sehr licht und klar wirkt. Die Kinder konnten aber die Poster und Bilder im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst auswählen, und so wurde es an den Wänden doch noch recht bunt und auf jeden Fall kindlich.