In einem Zimmer schlafen

Jetzt möchte ich noch ein paar Worte zum Thema, “Wie kommen die Beiden – bzw. die Drei – am besten abends zur Ruhe?”, verlieren… Die Tage sind prallvoll mit Erlebnissen, egal, ob die Kids draußen waren oder in ihren Zimmern Indianer oder Fee gespielt haben. Da ist es oft etwas schwierig, die drei abends tatsächlich – und am besten gleichzeitig – auf Schlafmodus zu bringen.

Gerade die beiden Quasselstrippen, Lara und Sophia, die begnadeten Plapper-Mädels, sind oft noch am Erzählen, dass ich manchmal denke, die machen heute Nacht wohl durch. Da sie aber tagsüber ihren Auftritt in der Kita haben, muss irgend wann einfach mal Schluss sein mit der Action.

Ein guter Schlaf, auch wenn sie das noch nicht so recht einsehen, erlaubt ihnen noch tollere Erlebnisse am nächsten Tag. Wir haben uns also mal überlegt, wie wir sie zur Ruhe kriegen. Oft ist es ja sogar noch hell, wenn die ins Bett gehen, das sehen sie dann noch viel weniger ein, dass jetzt “Nachtruhe” sein soll. Also haben wir uns mit dem Thema der Verdunkelung im Kinderzimmer befasst und haben mehrere Optionen überprüft.

Vorhänge lassen oft doch noch das Licht durch. Und wenn sie völlig dunkel sind, vielleicht noch aus dunklem Samt bestehen, fühlen sich die Kinder wie in einer Gruft oder einer dunklen Höhle und fürchten sich. Welchen Kompromiss sollte man da finden? Die Idee, Plissee! Das sieht gut aus, ist raumsparend und dezent. und die Kids lachen immer über ihr “Bissee” oder “Bidet”, die haben daran wirklich ihren Spaß. Wichtig war uns hier – neben der Verdunkelung – vor allem die Sicherheit der Plissees: Bedienschnüre und -Ketten dürfen auf keinen Fall in der Reichweite der Racker befinden!

Wer weiß, vielleicht werden die Kids sich später gerne an ihre kuscheligen und gemütlichen Höhlen erinnern, wenn wir in ein Haus oder eine Wohnung mit mehr Platz umgezogen sind? Sie wirken auf jeden Fall immer ganz fröhlich und zufrieden und ihre Freunde scheinen das auch alles völlig in Ordnung zu finden und kommen gerne zum Spielen zu uns.